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Steckdosen schaltbar machen

Schaltbare Steckdosen erhöhen nicht nur den Wohnkomfort, sondern reduzieren auch den Stromverbrauch. Oftmals ist es auch notwendig mehrere Verbraucher vom Netz zu nehmen wie Computerbildschirm, Drucker, Festplatten und anderes Zubehör. Mehrere Geräte mit einer Handbewegung vom Netz zu trennen erspart umständliches Hantieren an oftmals schwer zugänglichen Schaltern. Vorgeschaltete und eingebaute Netzteile haben bauartbedingt, trotz ausgeschalteten Gerätezustands, einen immer noch geringen Stromverbrauch. Steckdosen schaltbar machen erhöht somit nicht nur den Komfort, sondern spart zudem Stromkosten.

Steckdosen schaltbar machen – einfache Möglichkeiten
Die einfachste Methode ist eine Steckdosenleiste mit integriertem Ausschalter. Dadurch können bequem mehrere Geräte wie Fernseher, DVD-Player etc. nach Gebrauch vom Stromnetz getrennt werden. Der gleiche Effekt wird mit einem separaten Steckdoseneinsatz mit Schalter erreicht. Kleiner Vorteil dieser Möglichkeit: Mehrfachsteckdosen als Verlängerungen an schwer erreichbaren Stellen, wie hinter Schränken, lassen sich so einfacher abschalten. Begabte und technisch versierte Zeitgenossen können die folgende Möglichkeit wählen. Der Handel bietet Steckdoseneinsätze mit eingebauten Schaltern an. Diese können problemlos gegen die vorhandenen Steckdoseneinsätze getauscht werden. Solche Steckdosen mit integrierten Schaltern sind auch als Aufputzvariante erhältlich für die Installation in trockenen Kellerräumen. Spritzwassergeschützte Modelle nutzt man in Feuchträumen wie Waschkellern. Bestehen Steckdosen in Mehrfachkombinationen, kann eine weitere Möglichkeit genutzt werden. Eine Steckdose wird durch einen Ausschalter (passend zum Herstellersystem) ersetzt. Die Steckdosen in der Kombination können dadurch geschaltet werden. Oder bei Bedarf nur eine Steckdose der Kombinationseinheit. Noch höhere Flexibilität beim Steckdosen schaltbar machen erreicht man beim Einsatz eines Serienschalters in Mehrfachkombinationen. Dadurch wird eine separate Abschaltung von mindestens zwei Steckanschlüssen in der Kombination erreicht. Ein kleiner Nachteil dieses Vergehens ist, das ein Steckdosenanschluss durch den Schaltereinsatz verloren geht. Dafür ist diese Möglichkeit zum Steckdosen schaltbar machen mit nur geringen Aufwand und kaum nennenswerter Schmutzbelästigung zu realisieren. Elektrotechnische Kenntnisse sind für diese Arbeiten wegen der Sicherheit allerdings unabdingbar!

Steckdosen schaltbar machen – Funksysteme
Eine sehr komfortable und nur mit geringem Aufwand praktikable Variante zum Steckdosen schaltbar machen ist der Einsatz von Funksteckdosen. Diese Steckdosen sind mit einem Funkempfänger versehen und werden einfach in die vorhandene Steckdose gesteckt. Mehrere Funksteckdosen können variabel an verschiedenste Steckdosen eingesteckt werden. Über eine Fernbedienung, ähnlich wie beim Fernseher, können die Steckdosen dann bequem einzeln an- oder ausgeschaltet werden.

Steckdosen schaltbar machen – Elektrofestinstallationen
Wer eine Neuinstallation oder eine Komplettsanierung der Elektroinstallation beabsichtigt, sollte im Vorfeld über geschaltete Steckdosen bei der Planung nachdenken. Anstatt nur die Deckenbeleuchtung beim Betreten eines Raums einzuschalten, können durch den Einsatz von Mehrfachschaltern am Zimmereingang auch Steckdosen im Raum geschaltet werden. So können schon beim Betreten eines Raums Steh- und Tischleuchten angeschaltet werden. Umständliches Einschalten von Steh- und Tischleuchten und anschließendes Ausschalten der Deckenbeleuchtung am Eingang entfällt. Standby-Geräte wie Fernseher oder die vielfältigen Peripheriegeräte am Computerarbeitsplatz lassen sich so leicht beim Verlassen des Raums vom Netz trennen. Komfort und Stromersparnis zugleich. Die Installation einer solchen Anlage sollte wegen der Sicherheit und örtlicher Installationsvorschriften zwingend ein Fachmann / eine Fachfrau durchführen.


Gibt es Funksteckdosen zum Ausschalten?

Mit einer Funksteckdose steuern Sie Steckdosen ganz bequem per Fernbedienung. Sie wird einfach in die Dose in der Wand gesteckt und wie jede andere Steckdose genutzt. Per Fernbedienung können Sie das eingesteckte Gerät ein- und ausschalten.

Die Möglichkeiten mit einer Funksteckdose
Je nach Reichweite funktioniert das System auch durch Wände oder vom Garten aus. Die meisten Produkte sind direkt an der Funksteckdose zu bedienen. Wenn Sie Kinder im Haus haben, gibt es auch Modelle mit integrierter Kindersicherung. Andere Modelle bieten sogar die Möglichkeit, einzelne Steckdosen per Telefonanruf zu aktivieren. So haben Sie einen zusätzlichen Schutz vor Einbrechern. Mit einem integrierten Timer schalten sich die Funksteckdosen nach einer bestimmten Zeit wieder selbsttätig aus. Vielfältige Einsatzmöglichkeiten machen Funksteckdosen zu einem attraktivem Extra.

Funksteckdosen vereinfachen das Leben
Ganz bequem vom Sofa aus jedes beliebige Gerät ein- und ausschalten, davon träumt jeder. Es ist, als ob man selbst aufstehen würde und den Stecker herauszieht. Um Strom zu sparen, können Sie so auf den Standby-Modus verzichten. Funksteckdosen ermöglichen es auch, mehrere Geräte auf einmal aus- oder anzuschalten, mit nur einem Tastendruck. Auch die Garten- oder Weihnachtsbeleuchtung kann, ohne hinaus in die Kälte zu gehen, von innen eingeschaltet werden. Mit einer Funksteckdose können Sie auch Steckdosen, die sich hinter Schränken oder dem Sofa befinden, ohne großen Aufwand fernbedienen. Eine nützliche Erfindung auch für ältere Menschen, die sich schlecht bücken können, ganz leicht sind so Lampen, Fernseher, Radios und vieles mehr vom Strom zu trennen. Wer gerne vor dem Fernseher einschläft oder den Kindern für bestimmte Zeit noch eine Lampe leuchten lassen möchte, kann dies getrost mit einem integrierten Timer einrichten.

Gibt es Funksteckdosen zum Ausschalten?
Nicht nur die Funksteckdosen selbst, sondern auch die eingesteckten Geräte lassen sich an- und ausschalten. Wer einem Einbruch vorbeugen möchte, kann beliebige Geräte aktivieren. Hierfür gibt es Varianten, die eine Fernbedienung auch über einen Telefonanruf ermöglichen. Täuschen Sie durch diese Funksteckdosen vor, dass Sie fernsehen würden, Musik hören oder das Licht einschalten, ohne zu Hause zu sein. Wer verdächtige Geräusche oder Bewegungen um das Haus herum bemerkt, kann mit einem Tastendruck sämtliche Außenbeleuchtungen einschalten. Beim Kauf einer Funksteckdose richten Sie sich am Besten nach Ihrem persönlichen Bedarf. Da die Angebote sehr vielfältig sind, findet jeder die Funksteckdose, die er benötigt. Achten Sie auf geprüfte Qualität, Belastbarkeit und die Schaltleistung. Belastbarkeit und Schaltleistung richten sich nach dem Gerät, dass Sie anschließen möchten. Je höher die Funksteckdose abgesichert ist, desto besser. Die zahlreichen Vorteile überwiegen gegenüber dem Nachteil, der eigentlich nur im Batteriebedarf der Fernbedienung liegt. Eine Funksteckdose ist auch das richtige Geschenk, für alle, die bequeme Technik lieben.


Braucht man für Waschmaschine und Trockner getrennte Steckdosen?

Was man bei der Benutzung von Verteilerleisten beachten sollte
Viele machen sich über die korrekte Verteilung von den Stromanschlüssen von Haushaltsgeräten nur wenig Gedanken, sodass dabei oft verheerende Folgeschäden entstehen können. Bei Kleingeräten, die mit Hilfe einer Verteilerleiste an Steckdosen mit dem Stromnetz verbunden sind, fallen die benötigten Stromspannungen nicht weiter ins Gewicht. Laufen die Geräte jedoch parallel zueinander an einer Steckdose, können auch hier gefährliche Überspannungen entstehen. Bei Großgeräten wie einer Waschmaschine und einem Trockner verhält sich das jedoch ganz ähnlich, wobei hier weit mehr Energie benötigt wird.

Wie man eine Waschmaschine und einen Trockner richtig anschließt
Großgeräte wie eine Waschmaschine oder ein Trockner sollten in der Regel durch die im Betrieb benötigte Spannung jeweils an getrennte Steckdosen angeschlossen werden, um Netzüberlastungen und Kurzschlüsse in der Technik zu vermeiden. Hierbei können in der Elektrik oder aber an den Geräten große Schäden entstehen, die einige Gefahren mit sich bringen. Viele schließen jedoch die Maschinen mit Hilfe einer Verteilerleiste an den Stromkreislauf, was erst einmal auch nicht das ausschlaggebende Problem birgt. Läuft immer nur ein Gerät über die Verteilerleiste, verhält sich die Spannung normal. Natürlich hat das den Vorteil, das nicht vorhandene Steckdosen mit den Steckplätzen von Verteilerleisten kompensiert werden können. Man sollte dabei jedoch bedenken, dass die Steckplätze ihren Strom aus einer Quelle beziehen. Hat man eine Waschmaschine und den Trockner an einer solchen Verteilerleiste angeschlossen, sollten die Maschinen niemals gleichzeitig in Betrieb sein.

Die Stromspannungen im Detail
Um einmal mit Zahlen auf das Problem aufmerksam zu machen, finden Sie hier eine Wissenswerte Rechnung, die viele Fragen von selbst klären. Die Spannung einer Steckdose beträgt in Deutschland 230 Volt. In der Regel ist es dadurch möglich bis zu 3000 Watt auf einmal zu beziehen, ohne diese zu überlasten. Eine Waschmaschine benötigt im Betrieb durchschnittlich 2300 Watt, ein Trockner bringt es im Gebrauch sogar auf 2500-3000 Watt. Die von den Steckdosen erzeugte Spannung reicht also gerade so aus, um die benötigte Spannung eines Geräts abzudecken. Legt man diese Spannungen nun auf eine Verteilerleiste zusammen, kommt man mit beiden Geräten im Betrieb gut und gerne auf 5000 Watt, die aus einer Steckdose entnommen werden. Wie es der Name schon anmuten lässt, sind Verteilerleisten lediglich dazu gedacht, um mehr Steckplätze für die jeweiligen Anschlüsse zu bieten, mehr Spannung vertragen sie jedoch nicht. Zulässige Verteiler haben hierzu immer einen Warnhinweis in das Gehäuse geprägt, auf denen Sie die Werte ablesen können. Meist sind die Verteiler jedoch auf Spannungen zwischen 1500-2500 Watt ausgelegt.


Steckdosen in Hohlwänden montieren

Die Hohlwanddosen kommen immer dann zum Einsatz, wenn elektrische Anlagen in einer Hohlwand verborgen werden sollen und gleichzeitig ausreichend Schutz gegen Brand zu bieten. Unterschiedliche Einbautiefen sorgen dafür, dass Schalter und Steckdose ordnungsgemäß mit Klemmen und Kabeln angeschlossen werden und in der Hohlwand verborgen werden können. Hohlwanddosen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und zu verschiedenen Preisen.

Zusätzliche Steckdose für mehr Möglichkeiten beim Wohnen
Da eine Hohlwand in der Regel aus Gipskartonplatten besteht, ist der Einbau von Steckdosen und Schaltern denkbar einfach. Allerdings muss auf ein präzises Arbeiten geachtet werden. Zum Bohren der Löcher wird eine Topf-Säge benötigt, die eine präzise Bohrung der Löcher ermöglicht. Dabei müssen die Löcher eine Größe von 68 Millimeter aufweisen, um Steckdosen und Schalter optimal einbauen zu können. Sollen mehrere Steckdosen waagerecht oder senkrecht angebracht werden, werden dazu Löcher von 71 Millimeter benötigt. Wurden die Leitungen durch die vorgestanzten Löcher von hinten in die Dose gezogen, werden die Hohlwanddosen nun in die Löcher gesteckt und anschließend fest geschraubt. Der Strom muss bei der Installation unbedingt in diesem Bereich ausgeschaltet werden, um sich vor Verletzungen und Stromschläge zu schützen.

Der perfekte Einbau der Hohlwanddosen
Bevor der Einbau der Steckdosen beginnen soll, muss das elektrische Kabel in den Hohlwänden liegen, um mit der Installation beginnen zu können. Das Kabel sollte dabei so in der Wand liegen, dass die Enden leicht zu greifen sind und installiert werden können. Denn wenn die Gipskartonplatten montiert sind, kann kaum noch auf das verlegte Kabel zurück gegriffen werden. Eine Markierung an Stellen, wo das Kabel entlang läuft und die Stellen, an welcher Steckdosen und Schalter montiert werden sollen, kann dabei sehr hilfreich sein. Die Dosen werden so montiert, dass die Kanten der Dose mit der Wand abschließen, um eine perfekte optische Ansicht zu erreichen.

Die Befestigung der Hohlwanddose
Die Hohlwanddosen werden mit Klemmschrauben angeschraubt, anschließend können Steckdose, Schalter oder Verteiler an der geplanten Stelle angebracht werden. Die moderne Elektro-Installation ermöglicht heute ein schnelles Verdrahten von elektrischen Anlagen, bei dieser Art der Installation werden Fehler so gut wie ausgeschlossen. Aufwändige Arbeitsabläufe sind dabei nicht mehr notwendig, denn die steckbaren Elektro-Installationen erleichtern die Arbeit ungemein. Auch Steckdosen und Schalter können mit einem Steckverbinder-System schnell und einfach montiert werden. Die Adapter für die einfache Installation sind in mehreren Ausführungen erhältlich und können so ganz individuell eingesetzt werden.


Wie erkenne ich geerdete Steckdosen?

Der Hinweis “Nur an an geerdete Steckdose anschließen” lässt sich in unzähligen Bedienungsanleitungen diverser Elektrogeräte nachlesen und ist ein wichtiges Kriterium, wenn es um den Garantieanspruch geht. Doch was bedeutet das überhaupt und wieso ist es so wichtig, dass eine Stromleitung geerdet ist? Dieser Artikel geht diesen Fragen auf den Grund und erklärt Ihnen, wie Sie eine geerdete Steckdose erkennen.

Warum haben Steckdosen eine Erdung?
Eine geerdete Leitung wird auch Schutzleitung genannt und dient der Absicherung eines Menschen vor einem Stromschlag, der beispielsweise durch einen internen Defekt im Gerät verursacht werden könnte. Dabei wird ein Leiter mit dem elektronischen Potential der Erde verbunden. Die Schutzleitung entspricht also einer Form der Masseverbindung. Auf diese Weise können überschüssige Elektronen immer direkt zur Erde fließen, ohne dabei einen Mensch zu benutzen. Durch den entsprechenden Hinweis kann sich ein Hersteller vor Schadensersatzforderungen aufgrund von Stromschlägen und Bränden absichern. Des Weiteren spielt der ordnungsgemäße Anschluss auch im Garantiefall eine Rolle, denn bei Betrieb an nicht geerdeten Steckdosen kann die Garantieleistung entfallen. Aus diesem Grund sowie zum Schutz der eigenen Gesundheit sollte dieser Sicherheitshinweis stets beachtet werden.

Woran ist eine geerdete Steckdose zu erkennen?
Die Erkenntnis, ob eine Steckdose geerdet ist oder nicht, lässt sich schrittweise erarbeiten. Allerdings sollten die Arbeitsschritte nur von erfahrenen Menschen und mit äußerster Vorsicht durchgeführt werden. Wer eine absolute Sicherheit haben will, sollte sich an einen fachkundigen Elektriker wenden. Prinzipiell ist eine runde Steckdose, die neben den Löchern zusätzlich zwei Metallkontakte aufweist, ein erstes Indiz für eine Erdung. Diese Kontakte werden auch “Schutzkontakte” genannt. Doch nur weil die Kontakte vorhanden sind, müssen sie noch lange nicht korrekt angeschlossen sein. Ob die Schutzleistung richtig angeschlossen ist, lässt sich nur durch das Abnehmen der Steckdosenabdeckung feststellen. Das Entfernen der Abdeckung sollte ausschließlich im spannungsfreien Zustand bzw. bei rausgenommener Sicherung passieren, ansonsten herrscht Lebensgefahr. Der Schutzleiter ist in der Regel ein grün-gelbes Kabel, das in der Mitte der Steckdose angeschlossen ist. Auch wenn die Erdung korrekt angeschlossen ist, heißt das noch nicht, dass sie auch einwandfrei funktioniert. Ein Kabelbruch innerhalb der Leitung kann beispielsweise für einen Funktionsausfall der geerdeten Leitung sorgen. Um diesen Fall auszuschließen kommen spezielle Messgeräte zum Einsatz, die in der Regel nur von einem Elektriker bedient werden können. Die Preise für das Prüfen einer Steckdose halten sich üblicherweise in Grenzen. Mieter können sich bei Unklarheiten direkt an den Vermieter wenden.

Geerdete Steckdosen erkennen im Überblick
Eine Erdung schützt vor Personen- und Sachschäden und ist auch für den Garantieanspruch relevant. Über das Vorhandensein von Schutzkontakten und dem Anschluss eines Schutzleiters lässt sich erkennen ob eine Steckdose geerdet ist. Absolute Sicherheit liefert jedoch nur die Messung eines Elektrikers.


Sind Steckdosen ohne Erdung gefährlich?

Kennen Sie das auch? Sie sind gerade in eine Altbauwohnung gezogen, wollen Ihre elektrischen Geräte anschließen und Ihnen fällt auf, dass einige der Steckdosen lediglich 2-polig sind. Jetzt drängt sich natürlich die Frage auf: Sind diese Steckdosen sicher oder können Ihre elektrischen Geräte oder gar Personen bei der Benutzung dieser Steckdosen zu Schaden kommen?

Die richtige Steckdose für das richtige Gerät
Diese Frage ist leider nicht einfach mit ja oder nein zu beantworten. 2-polige Steckdosen an sich, sind nicht gefährlich. Immerhin nutzen wir täglich eine Vielzahl von Geräten, die keine Erdung benötigen. Die meisten Fernseher, DVD-Player und Hifi-Anlagen sind zum Beispiel nur mit einem der schmalen, 2-poligen Stecker bestückt. Diese können Sie gefahrlos an jeder 2-poligen Steckdose anschließen. Aber auch von Geräten mit den runden, 3-poligen Steckern, geht noch keine unmittelbare Gefahr aus. Immer unter der Voraussetzung, dass die angeschlossenen Geräte, wie zum Beispiel PC’s, nicht in irgendeiner Weise defekt sind. Sollte ein solcher Defekt beispielsweise dafür sorgen, dass das Gehäuse des PC’s unter Strom steht, kann dies im schlimmsten Fall tödliche Folgen haben. Denn genau vor solchen Szenarien soll uns die Erdung schützen.

Vorsicht ist geboten
Daher ist die Frage, ob von Steckdosen die lediglich 2-polig sind eine Gefahr ausgeht, im Falle der dreipoligen Stecker, mit ja zu beantworten. Sie mögen keine direkte Gefahr darstellen aber ein technischer Defekt ist niemals ganz auszuschließen und stellt für Sie ein unkalkulierbares Risiko dar. Daher ist von der Benutzung 3-poliger Stecker an Steckdosen ohne Erdung dringend abzuraten. Stecker, die 2-polig sind, können Sie jedoch gefahrlos an einer solchen Steckdose anschließen. Diese Geräte wurden bereits so gebaut, dass das Gehäuse nicht unter Strom stehen kann. Entweder weil es aus Kunststoff besteht oder nach außen führende Metallteile so isoliert sind, dass stromführende Komponenten unter keinen Umständen damit in Berührung kommen können.

Austausch ist zu Empfehlen
Doch sollte man sich immer vor Augen halten: Sicherheit geht vor. Schon eine kleine Unaufmerksamkeit führt nur allzuschnell dazu, dass man ein falsches Gerät anschließt. Wer erinnert sich denn nach zwei Jahren noch daran, ob die Steckerleiste auf dem Boden an einer zwei oder dreipoligen Steckdose hängt? Daher empfiehlt es sich, die alten 2-poligen Steckdosen mittelfristig durch neue 3-polige austauschen zu lassen. Der Aufwand ist in der Regel gering und die Kosten für den Umbau werden oft auch vom Vermieter getragen, wenn Sie ihn darauf ansprechen.